Schon GEZahlt für die Bundesliga?!
Irgendwas hat den Oberschwarzseher des Deutschen Fußballs jetzt mal so richtig geritten. Uli Hoeneß ließ in einem Interview in der Wirtschaftswoche verlauten, dass er es nicht ungern sähe, wenn die öffentlich-rechtlichen Anstalten sämtliche Bundesligarechte kaufen würden.
Ihm schwebe da eine Summe von 900 Millionen Euro vor, die man mit einer “Zwangsabgabe” á la GEZ verdienen können, wobei man dann immer noch unter den TV-Einnahmen in England, Italien oder Spanien ist. Es reicht also, wenn jeder Gebührenpflichtige im Monat 2 Euro mehr bezahlen würde. Richtig, machen wir doch gerne. Dann brauchen wir keine Premiere mehr oder ersparen uns den Gang in die nächste Eckkneipe, wo wir die Samstagnachmittage in der Regel verbringen.
Aber man wird den Verdacht nicht los, dass es in der Argumentation von U.H. irgendwie hakt: Wie will man das allen Bundesbürgern, egal ob sie sich für Fußball interessieren oder nicht, schlüssig erklären, dass sie plötzlich einen Frack Ribéry mitfinanzieren, der im Monat um die 400.000 Euro verdienen soll?! Ein Luca Toni, Bastian Schweinsteiger, Lucio, Zé Roberto und wie sie alle heißen, die werden sicherlich nicht wirklich billiger sein. Jürgen Klinsmann wird auch nicht für lau die Millionentruppe trainieren. Sparpotentiale gibt es wahrlich genug. Weiterlesen…

