Allmählich wird es ja ein wenig langweilig. Die Firma mit dem angebissenen Apfel als Logo bringt ein neues Gerät auf den Markt, das als revolutionär gefeiert wird, obwohl es das gar nicht ist. Das iPad sieht schick aus, ist dünn und soll sämtliche Online- und Printinhalte abspielen können. In Echtzeit und superbequem. Mit einer anschließbaren Tastatur soll man dann auch noch schreiben können, wie man es gewohnt war und natürlich sollen die Omas und Opas bittesehr genau dieses Stück Technik kaufen, um ganz intuitiv die Zeitung der Zukunft lesen zu können.
Alles klar?

Verwundert reibt man sich die Augen, wie sämtliche Medien (sogar die, die gemeinhin als seriös einzustufen sind) diese Apple-Gerät preisen und stolz darüber berichten. In kürzester Zeit gibt es Reviews, nach drei Tagen erscheinen die ersten Langzeittests, wie und wo man mit dem Ding arbeiten kann. SPON berichtet von Hitzeschäden und das Apfel-Logo ist präsent wie einst es nur Microsoft war. Und tatsächlich feiern nicht wenige Medien das iPad als Messias, welches bitteschön dem angeschlagenen Journalismus auch im digitalen Zeitalter Einnahmen bescheren soll. Es wird ja für alles ein App geben. Das lädt man sich herunter, nachdem man brav ein paar Euro gen Cupertino überwiesen hat.
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Allmählich wird es ja ein wenig langweilig. Die Firma mit dem angebissenen Apfel als Logo bringt ein neues Gerät auf den Markt, das als revolutionär gefeiert wird, obwohl es das gar nicht ist. Das iPad sieht schick aus, ist dünn und soll sämtliche Online- und Printinhalte abspielen können. In Echtzeit und superbequem. Mit einer ...