Das große Flattern
oder: wie ein Mikropayment-Dienst die Blogosphäre retten will.
Flattr ist auf einmal nicht nur in aller Munde, sondern verziert seit etwa einem Monat auch die Seiten einschlägiger Blogs und Informationsportale. Zusätzlich zu unsäglichen “I Ilke”-, Twitter-, Google-, Delicious- oder Myspace-Buttons. Hintergrund: Die Leser können mit einem kleinen Geldbetrag die Arbeit des Bloggers ganz unmittelbar honorieren.
Das Procedere ist denkbar einfach: man erstellt einen Account, lädt Guthaben drauf, bestimmt, welchen Betrag man monatlich “verflattern” will und kann fortan Artikel honorieren, die einem gefallen. Der monatliche Flattr-Betrag wird dabei durch die für gut befundenen Artikel geteilt, so dass “Wenig-Flatterer” theoretisch einen höheren Betrag als Viel-Flatterer pro Klick den Seitenbetreibern oder dem Autor zuschustern.

