Archiveinträge für Welt

Der Gedanken-Millionär

Warum spielt man eigentlich Lotto? Die Chancen stehen so schlecht da etwas zu gewinnen und der einzige, der sich die Hände reibt, ist Vater Staat. Dennoch gehen Woche für Woche zig Lottoscheine über die Kiosktheken. Letzten Samstag wurden 50 Millionen Euro eingesetzt, um den Jackpot zu knacken. Dieses Wochenende (Kalenderwoche 7) liegen 11 Millionen für denjenigen bereit, der sechs Richtige samt Superzahl auf seinem Spielschein hat. Das ist zweifelsohne eine Menge Holz. Leider stehen die Chancen mit 140 Millionen zu eins nicht direkt gut. Aber geht’s beim Lottospielen wirklich ums Gewinnen?

Im Lottofieber

Klar, “nur wer mitspielt, kann gewinnen”, heißt der Slogan der staatlichen Lotterien und mit den eingesetzten Millionen wird auch ein Teil des Etats bestritten. 2009 waren das immerhin 2,3 Milliarden Euro. Weiterlesen…

Briefe aus dem ICE

Ja, die Deutsche Bahn hat es derzeit nicht leicht. Überall wird auf ihr herumgehackt und ich denke, dass der Spruch: lieber schlechte Presse, als gar keine Presse den PR-Mitarbeitern eher Magenkrämpfe bereiten denn Freudensprünge zur Folge haben dürfte. Doch allein ein Wochenende in Hamburg drängt mich zur Frage: Reagiert die Bahn überhaupt in irgendeiner Weise auf die Vorwürfe?

Am Donnerstag, den 15.07. stehe ich frühmorgens auf, um in München den ICE 882 nach Hamburg zu besteigen. Natürlich ist er gut ausgebucht, natürlich habe ich deshalb vorher reserviert. Angekommen am Gleis befindet sich an der Stelle, wo mein Wagen 2 hätte sein sollen, nur der Wagen 34. Es handelt sich um einen Ersatzzug, die Reservierung ist nicht mehr gültig, „suchen Sie sich doch einfach einen freien Platz”. Das erfährt man aber erst ab Nürnberg – dort haben wir schon eine halbe Stunde Verspätung – weil das Bordsprechsystem nicht funktionierte. Immerhin wissen die Passagiere jetzt, dass sie sich obendrein im falschen Zugteil befinden. Nämlich jenem, das in Hannover abgehängt werden wird, um nach Bremen zu fahren.

In diesen Tagen sollte man jede Menge Wasser im Zug dabei haben

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Die Luft ist raus und doch wieder drin

Erst neulich beglückwünschte mich mein Nachbar, weil ich selbst bei widrigstem Winter-Schmuddel-Wetter brav in die Pedale trete. Allerdings mache ich das ja nicht aus bloßer Überzeugung und Ertüchtigung meines Körpers, sondern ich bin da ganz pragmatisch: um von A nach B in der Stadt zu kommen, kann man entweder mit dem Taxi fahren (sehr teuer), die Öffentlichen nehmen (teuer) oder, wie in meinem Falle, einfach das Fahrrad nehmen (weniger teuer). Zu Fuß gehen (umsonst) wäre auch eine Möglichkeit, die fällt aber spätestens dann aus, wenn man chronisch zu spät von zu Hause losgeht und nie so wirklich voraussagen kann, wann man denn wo ankommen wird.

Am Morgen hat Fahrradfahren ungeahnte Vorteile. Der kühle Wind pustet die letzten Sandkörner aus den Augenwinkeln – bei kalten Wetter sind es dann die Tränen, vorausgesetzt man fährt nicht mit der Ski-Brille zur Arbeit – und man ist anschließend wirklich aufnahmefähig. Außerdem ist man in etwa so schnell wie der Berufsverkehr, so dass die Alternative eigenes Auto ebenfalls keine wirkliche Option ist. All die guten Vorsätze werden spätestens dann obsolet, wenn man die Felge auf dem Asphalt klackern hört und auch die letzte Luft aus dem Pneu entwichen ist. Wohl dem, der ein Selbstkontrollfreak ist und dem in dieser Situation keine Schimpftiraden über die Lippen kommen. Schöne Sch…

Vulkanisier den Reifen!

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Eine gelbe Hassliebe?!

… oder überwiegt doch die Abneigung?

Wer Briefe und Pakete bekommt, der kennt die netten Damen und Herren in Blaugelb manchmal sogar schon beim Vornamen. Wann genau sie mit den kleinen Briefen und Sendungen an der Klingel oder vor dem Briefkasten stehen, kann man nie sagen. Aber wenn man von der Arbeit nach Hause kommt, dann waren sie meistens schon da. Man erkennt eine gewisse Konstante im Laufe eines Briefbekommerleben.
Wer aber jetzt nicht nur Post bekommen will, sondern selbige auch versenden, der hat zwar eine handvoll mehr Möglichkeiten bei der Wahl des entsprechenden Anbieters (es gibt da die mit Mika Häkkinen in der Werbung oder auch die unterbezahlten Briefausträger in grün oder blau), landet aber häufig bei der guten alten Deutschen Post.

Ich möchte keine Sendung sein

Man schnürt also sein Paket, klebt den Adressaufkleber auf und geht zur nächsten Filiale. Ich habe da großes Glück (noch), meine liegt direkt schräg gegenüber meiner Wohnung und es ist eine richtige Filiale, keine Zweittheke in der Metzgerei. Und sie ist verdammt groß. So groß, dass die Innenarchitekten gleich zehn Schalter hingebaut haben. Ein geübter Postgänger merkt schon hier, dass die Planer sicherlich mit der Post noch nie zuvor richtig Kontakt gehabt hatten.

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Kuba, die vierte!

Wohl irgendwo zwischen La Habana und Munich. Natürlich darf ein bisschen “Che”-Romantic nicht fehlen…



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