FCB – BVB in der Nachkritik

Ach, was schön so ein Pokal Halbfinale, insbesondere dann, wenn die Gegner FC Bayern München und Borussia Dortmund heißen. Ewige Rivalen, die vor kurzem erst noch gemeinsam im Champions League Endspiel standen, zumindest in dieser Saison in der Liga doch etwas weiter voneinander entfernt waren. Mentalitätsmäßig sowieso, aber darum soll es ja auch gar nicht gehen. Sondern dieser seltsame Pokalabend verdient doch noch einmal einer kleinen Nachkritik.

Die Fakten:

  • Borussia Dortmund schlägt den FC Bayern im Elfmeterschießen 2:0. Nach 90 Minuten stand es 1:1 unentschieden. Die Bayern konnten keinen ihrer vier Strafstöße versenken.
  • Der eingewechselte Kevin Kampel muss mit gelb-rot wegen wiederholten Foulspiels vom Platz (Xavi Alonso nicht, er hätte es auch verdient gehabt).
  • Bayern werden zwei klare Elfmeter verwehrt. Das Handspiel von Marcel Schmelzer sowie das überharte Einsteigen von Mitch Langerak gegen Robert Lewandowski.
  • Arjen Robben und Robert Lewandowski verletzen sich schwer.

Verwunderlich sind jedoch gleich zwei Punkte, über die kaum jemand öffentlich diskutiert: Pep Guardiola hat mit seinen Auswechslungen gehörig daneben gelegen.

Handspiel ist Handspiel ist Handspiel

Warum ist es im Fußball eigentlich so kompliziert mit dem geahndeten – oder ungeahndeten – Handspiel, insbesondere im eigenen Strafraum?! Benedikt Höwedes bugsiert den Ball (unabsichtlich?) mit dem ausgestreckten Ellenbogen ins Tor von Manuel Neuer, wenn das Ganze umgekehrt ist, dann wird Elfmeter gepfiffen, weil er durch diese Bewegung die Körperfläche vergrößert?! Für den gemeinen Zuschauer ist das schwer zu verstehen, selbst für den, der in der Regelkunde gut aufgepasst hat.
es:
„Ein Handspiel liegt vor, wenn ein Spieler den Ball mit seiner Hand oder seinem Arm absichtlich berührt.“

Hands on: Die Sony a7r im Einsatz

Wer wie ich relativ häufig unterwegs ist und obendrein Bildmaterial mit nach Hause bringen soll, der schleppt nicht selten eine ganze Menge Fotokram mit sich herum. Kamerabody, zwei, drei, vier Objektive, Konverter, Filter, Akkus und Ladegerät eigentlich immer. Wer zwischendurch auch noch seine Fotos sichten und bearbeiten muss, der trägt auch noch den Laptop und externe Festplatten mit sich rum. Kurzum: Das füllt gleich ein zweites Gepäckstück und ist zusätzlicher Ballast, vor allem während der Reportage.

Zeit wird’s…

…, dass hier mal wieder etwas passiert. Und das ist auch vollkommen richtig, denn ich war jetzt die letzten Monate, ja schon Jahre extrem nachlässig, was neue Inhalte auf dieser Seite anbelangt, die sich auch noch im weitesten Sinne „Blog“ schimpft, oder zumindest eine solche Software dahinter geschaltet hat. Doch es tut sich wieder etwas. In mir. Und dann auch für Euch, denn ich möchte wieder etwas häufiger in die Tasten hauen und das Motto Betrachtungen dieser bunten Welt, die täglich so viele Gemeinheiten bereit hält wiederbeleben.

Formschwäche oder Schongang für höhere Aufgaben?

Es ist schon wirklich interessant: Dem FC Bayern wird von allen Seiten eine Krise herbeigeschrieben. Seit dem „Punktverlust“ gegen Hoffenheim folgen zwei Niederlagen gegen Augsburg und Dortmund und es geht quasi stetig bergab mit dem Verein aus dem Süden, der zudem nur mit Ach und Krach gegen Manchester United im Viertelfinale der Champions League weitergekommen ist. Wenn man das alles so liest, darf man fast schon froh sein, dass sich die Bayern tatsächlich schon die Meisterschale gesichert haben, denn sonst müsste man sich ernsthaft Sorgen machen, ob sie nicht vielleicht unversehens im Abstiegskampf mitmischen. Die Lage ist ernst.

Follow The Sun – Xavier Rudd

Die Frage ist: Warum gibt’s das hierzulande nicht, dass Musiker einen Mal in der Trambahn beglücken. Egal, in Australien geht’s und deshalb kommt Ruddy hier noch rein.