Aktuelle Posts

Leidige Straßenansichten…

… und die Welt verliert ihr Geheimnis.

Google. Immer wieder die Datenkrake Google, ätzt es durch die deutsche Medienlandschaft. Nach ihrer erfolgreichen Kartographie der Erde sind jetzt ganze Städte dran. Aber nicht mehr aus der Vogelperspektive, sondern aus der, die wir selbst gewohnt sind. Doch neben den gewöhnlichen Sehenswürdigkeiten, die in keinem Reiseführer fehlen dürfen, werden auch weniger prominente Straßenzüge aufgenommen. Private Reihenhäuser, spielende Kinder, Passanten – Straßenansichten eben. Doch Datenschützer laufen Sturm gegen das geplante Abfotografieren und die virtuelle Verfügbarkeit für alle Ewigkeiten. Persönlichkeitsrechte werden en passant verletzt, selbst wenn der Dienst die Gesichter verpixeln will. Häuser von Reichen sollen so noch bequemer ausspionierbar werden – potentiellen Einbrechern wird es also noch leichter gemacht: Sie müssen nicht mal mehr mit dem eigenen Auto vorfahren.

Ganz schon grau, dieses Rom | Google Street View

Weiterlesen…

Briefe aus dem ICE

Ja, die Deutsche Bahn hat es derzeit nicht leicht. Überall wird auf ihr herumgehackt und ich denke, dass der Spruch: lieber schlechte Presse, als gar keine Presse den PR-Mitarbeitern eher Magenkrämpfe bereiten denn Freudensprünge zur Folge haben dürfte. Doch allein ein Wochenende in Hamburg drängt mich zur Frage: Reagiert die Bahn überhaupt in irgendeiner Weise auf die Vorwürfe?

Am Donnerstag, den 15.07. stehe ich frühmorgens auf, um in München den ICE 882 nach Hamburg zu besteigen. Natürlich ist er gut ausgebucht, natürlich habe ich deshalb vorher reserviert. Angekommen am Gleis befindet sich an der Stelle, wo mein Wagen 2 hätte sein sollen, nur der Wagen 34. Es handelt sich um einen Ersatzzug, die Reservierung ist nicht mehr gültig, „suchen Sie sich doch einfach einen freien Platz”. Das erfährt man aber erst ab Nürnberg – dort haben wir schon eine halbe Stunde Verspätung – weil das Bordsprechsystem nicht funktionierte. Immerhin wissen die Passagiere jetzt, dass sie sich obendrein im falschen Zugteil befinden. Nämlich jenem, das in Hannover abgehängt werden wird, um nach Bremen zu fahren.

In diesen Tagen sollte man jede Menge Wasser im Zug dabei haben

Weiterlesen…

Uli auf Abwegen – Teil II

oder: schon wieder eine Anschaupause? Ist der Blogger eigentlich noch mal länger zu Hause oder nur unterwegs?

Uli Hoeneß kann es nicht lassen und geht wieder -- mehr oder weniger -- vermummt auf Würst-Tour. Irgendwie ist er kein ganz so guter Comedian und ich glaube, er wurde zu dieser Aufgabe auch eher gedrängt, aber ein Schmunzeln huscht schon mal übers Gesicht.

Ab nach Benidorm

oder: Anguckpause die x-te.

Wieder mal unterwegs, wieder mal in die Sonne, wieder mal an einen Ort, an dem ich noch nie war: Benidorm an der Costa Blanca und etwa 50 Kilometer von dem charmenten Alicante entfernt, soll es diesmal sein. Bettenburgen, viel Deutschland und wenig Spanien -- so die gängigen Vorurteile. Ich werde mir selbst ein kleines Bildchen machen und freu mich drauf.

Das große Flattern

oder: wie ein Mikropayment-Dienst die Blogosphäre retten will.

Flattr ist auf einmal nicht nur in aller Munde, sondern verziert seit etwa einem Monat auch die Seiten einschlägiger Blogs und Informationsportale. Zusätzlich zu unsäglichen “I Ilke”-, Twitter-, Google-, Delicious- oder Myspace-Buttons. Hintergrund: Die Leser können mit einem kleinen Geldbetrag die Arbeit des Bloggers ganz unmittelbar honorieren.

Flatter rettet (oder überschwemmt) die Blogosphäre | ©flattr.com

Das Procedere ist denkbar einfach: man erstellt einen Account, lädt Guthaben drauf, bestimmt, welchen Betrag man monatlich “verflattern” will und kann fortan Artikel honorieren, die einem gefallen. Der monatliche Flattr-Betrag wird dabei durch die für gut befundenen Artikel geteilt, so dass “Wenig-Flatterer” theoretisch einen höheren Betrag als Viel-Flatterer pro Klick den Seitenbetreibern oder dem Autor zuschustern.

Weiterlesen…



Copyright © 2008–2010 claxon.de. Alle Rechte vorbehalten.

RSS Feed.